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Risiko einer Pflegebedürftigkeit steigt mit zunehmenden Alter!

Eingetragen am 07.02.2014 um 17:11

Risiko einer Pflegebedürftigkeit steigt mit zunehmenden Alter! Dies belegen die aktuellen Zahlen des Bundesgesundheitsministerium. Ende 2012 zählte die soziale Pflegeversicherung 2.396.654 Leistungsempfänger.

Statistik Quelle Bundesministerium für Gesundheit. Anzahl und Verteilung Leistungsempfänger 2012. 75,1% über 70 Jahre.

Mehr als 75% dieser Leistungsempfänger sind 70 Jahre alt oder älter. Mit 19,5% ist die Altersgruppe der 85 bis 90jährigen führend. Nur 0,9% entfallen auf die Altersgruppe der 35 bis 40jährigen (siehe Grafik).

Doch was kann man aus diese Grafik noch ablesen?

Wirft man einen Blick auf die Altersgruppen 0 bis 15 Jahre und 15 bis 20 Jahre, sieht man sehr deutlich, dass viele Kinder, die teilweise schon von Geburt an pflegebedürftig sind, das 15. Lebensjahr nicht erreichen. Nur so ist der starke Rückgang an Leistungsempfänger mit dem Erreichen des 15. Lebensjahres zu erklären.

Leider kann man eine Pflegetagegeldversicherung erst mit Geburt des eigenen Kindes abschließen. Vorerkrankungen bzw. gesundheitliche Einschränkungen, die schon mit Geburt des Kindes vorhanden sind, können dabei nicht versichert werden. Die Versicherung würde in diesem Fall keinen Versicherungsschutz übernehmen.

Was man jedoch als Eltern absichern kann, ist das Risiko einer Pflegebedürftigkeit durch einen Unfall des Kindes. Für viele Eltern ist es heute fast selbstverständlich unmittelbar nach Geburt des Kindes eine Unfallversicherung abzuschließen, die oftmals wichtige Pflegeabsicherung wird jedoch vergessen.

Wann sollte man nun für sich selbst vorsorgen?

Eine gute und dennoch nicht so einfach zu beantwortende Frage. Finanziell optimal wäre natürlich, unmittelbar bevor die Pflegebedürftigkeit eintritt. Optimal deshalb, da die Beitragszahlung für die Pflegezusatzversicherung bis zum tatsächlichen Leistungsfall sehr gering ausfallen würde. Doch wann ist das der Fall?

Laut den aktuellen Zahlen, steigt das Risiko mit zunehmenden Alter. Die Statistik zeigt aber auch, dass es in allen Altersgruppen pflegbedürftige Personen gibt. Somit müsste die Empfehlung bezüglich einem optimalen Abschlusstermin im Grunde „sofort“ lauten! Denn niemand weiß welche Überraschungen der morgige Tag mit sich bringt.

Und man sollte natürlich auch immer bedenken, dass bei einem Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung seitens des Versicherers vorgenommen wird. Ist man gesund, kann man sich jeden beliebigen Tarif auswählen. Bestehen Vorerkrankungen, kann es zu Risikozuschlägen, Leistungsausschlüssen oder Ablehnungen kommen. Zwar bleibt dann immer noch die geförderte Pflegezusatzversicherung, doch mit der Einschränkung, dass hier das Tagegeld nicht frei wählbar ist.

Deshalb gilt auch bei der privaten Pflegevorsorge, je früher, desto besser!

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