Informationsportal zur privaten Pflegezusatzversicherung

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Infoportal zur privaten Pflegezusatzversicherung

Online-Vergleichsrechner, Hintergrundinformationen, Entscheidungshilfen

Online-Vergleichsrechner

Der besondere und zentrale Service dieses Informationsportales ist der kostenlose und unabhängige Vergleichsrechner zur Pflegezusatzversicherung. Mit wenigen Eingaben können Sie die Testsieger der aktuellen Testberichte von Finanztest (05/2013) und Ökotest (03/2011) vergleichen.

Alle Vergleichsergebnisse werden übersichtlich auf einer Seite dargestellt und Sie können selbst entscheiden, welche Pflegezusatzversicherung Sie abschließen möchten. Die Antragsunterlagen für den gewünschten Tarif erhalten Sie umgehend per Post.

Fälle die eine Pflegeversicherung in Anspruch nehmen steigen weiter an

Leistungen einer Pflegetagegeldversicherung

Hintergrundinformationen zur Pflegezusatzversicherung

Die Pflegeversicherung wurde im Jahre 1995 als weitere Säule des gesetzlichen Sozialversicherungssystems eingeführt und dient der finanziellen Unterstützung pflegebedürftiger Personen.

Die Leistungen der Pflegeversicherung werden als Pflegegeld (bei Pflege durch Familienangehörige) oder in Form der Kostenübernahme (bei ambulanter oder stationärer Pflege) erbracht. Die Höhe der individuellen Leistung ist abhängig von der Pflegestufe. Derzeit gibt es drei Pflegestufen.

Im Sozialgesetzbuch XI ist genau geregelt, welche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sein müssen, um Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung beantragen zu können. Ziel der Pflegeversicherung ist es, die Finanzierung der Pflegemaßnahmen teilweise sicherzustellen.

Da in den letzten Jahren die Kosten im Bereich der Pflege jedoch sehr stark angestiegen sind, reichen die aus der Pflegeversicherung zur Verfügung gestellten Mittel bei weitem nicht mehr aus, um eine ausreichende Versorgung des Pflegebedürftigen sicher zu stellen. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung kann man diese Versorgungslücke schließen.

Mit der Pflegereform 2008 hat das Bundesgesundheitsministerium reagiert und das im Jahre 1995 eingeführte Gesetz angepasst. Seit 2013 ist nun das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) in Kraft. Mit dem PNG werden insbesondere die Leistungen für Personen mit einer Demenzerkrankung erhöht und erstmals die Förderung einer privaten Pflegevorsorge (Pflege-Bahr) eingeführt!

Hier die Details zu den staatlich geförderten Pflege-Bahr Tarifen (seit 2013)

  • Jährliche Zulage in Höhe von 60 Euro.
  • Zulage ist einkommensunabhängig.
  • Förderung gilt nur in Verbindung mit den neuen Pflege-Bahr Tarifen.
  • Anbieter dürfen Antragssteller nicht ablehnen (keine Gesundheitsprüfung) und auch keinen Leistungsausschluss vereinbaren oder einen Risikozuschlag verlangen.
  • Mindesteigenbeitrag in Höhe von 10 Euro pro Monat.
  • Das 18. Lebensjahr muss vollendet sein und der Antragssteller darf bei Vertragsabschluss keine Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung beziehen oder in der Vergangenheit bezogen haben.

Weitere Informationen zur neuen staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung finden Sie auf der neuen Detailseite Pflege BAHR. Unter Testberichte können Sie nachlesen, was die Experten von Finanztest über die geförderte Pflegevorsorge denken. 

Pflege ist meist ambulant

Anzahl der Verträge einer Pflegezusatzversicherung steigt

Entscheidungshilfen zur Pflegezusatzversicherung

Wie bei der Rente, ist auch bei der Pflege private Vorsorge wichtiger denn je. Deshalb sollte man schon frühzeitig über den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung nachdenken um die Versorgungslücke zu schließen.

Auf diesem Informationsportal haben wir Ihnen neben den Leistungen, die Sie aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung erhalten auch die verschiedenen Angebote der Pflegezusatzversicherung (Bsp: Pflegekostenversicherung) zusammengestellt.

Unter dem Punkt Pflegestufen, erhalten Sie alles Wissenswerte zur gesetzlichen Leistung. Im Kapitel Pflegezusatzversicherung haben wir Ihnen die verschiedenen Versicherungsmodelle der privaten Versicherungswirtschaft zusammengestellt.

Da ein Pflegefall nicht planbar ist,  sollte man schon frühzeitig durch den Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung vorzusorgen. Denn was nützt die beste Lebensplanung, wenn einem das Schicksal einen Strich durch die Rechnung macht.

Checkliste zur Pflegezusatzversicherung

Wenn Sie noch am Anfang Ihrer Internetrecherche sind, möchten wir Ihnen diese kurze Checkliste zur Pflegezusatzversicherung mit an die Hand geben. Neben einem attraktiven Beitrag und der Höhe des Tagegeldes sollte eine gute Pflegezusatzversicherung flexibel sein und folgende Leistungsmerkmale erfüllen.

  • Leistung auch bei Pflege durch Laien (beispielsweise Familienangehörige)
  • Beitragsfreistellung der Pflegezusatzversicherung im Leistungsfall
  • Versicherung- bzw. Leistungsdynamik ohne Gesundheitsprüfung
  • Leistung auch bei Pflegestufe 0 (Demenz)
  • Verzicht auf Wartezeit
  • Einfacher Nachweis der Pflegebedürftigkeit

In unserem Onlinevergleich zur Pflegezusatzversicherung, können Sie nicht nur den Beitrag sondern auch die Versicherungsbedingungen vergleichen. Durch unser übersichtliches Ampelsystem (grün, gelb, rot) sehen Sie auf den ersten Blick, ob die gewünschte Pflegevorsorge, alle wichtigen Merkmale erfüllt. Bis auf den Tarif der HUK Coburg werden Sie in unserem Vergleich alle wichtigen Pflegezusatzversicherungen (Bsp. Barmenia, AXA, HanseMerkur, DFV, usw.) finden.

Pflegezusatzversicherung und das Eintrittsalter

Das Eintrittsalter der versicherten Person ist neben der vereinbarten Pflegeleistung der entscheidende Faktor für die Ermittlung des monatlichen Beitrags. Bei einer Pflegezusatzversicherung gilt deshalb, je jünger bei Vertragsabschluss desto niedriger ist der Beitrag. Doch warum ist das so? Die Lösung ist eigentlich recht einfach. Bei einer Pflegezusatzversicherung ermittelt der Versicherer einen Risikobeitrag für den Eintritt der Pflegebedürftigkeit. Dieser ermittelte Risikobeitrag wird in gleichmäßigen Beitragsteilen auf die kalkulierte Restvertragslaufzeit bis zum Eintritt einer "möglichen" Pflegebedürftigkeit aufgeteilt. 

Flexibel oder starr - Was ist besser?

Diese Frage mit "besser" oder "schlechter" zu beantworten fällt auch einem Experten sehr schwer. Im Grunde kann nur jeder Versicherungsnehmer selbst entscheiden, was passt am Besten zu mir, meinem Absicherungsbedürfnis und meinem Geldbeutel. 

Um die Entscheidung zur erleichtern, vorab eine kurze Erklärung inwieweit sich eine starre Pflegezusatzversicherung von einer flexiblen unterscheidet. Die Begriffe "starr" und "flexibel" beschreiben bei einer Pflegetagegeldversicherung die Wahlmöglichkeit des Tagegeld durch den Versicherungsnehmer. So kann bei einem starren Tarif nur das Tagegeld der Pflegestufe 3 frei gewählt werden. Die Leistungen der Pflegestufe 0, 1 und 2 werden hingegen mit einem in den Versicherungsbedingungen festgelegten Prozentsatz ermittelt. Meist liegt dieser Prozentsatz für die Pflegestufe 2 bei 50 bis 70% und für die Pflegestufe 0 und 1 bei 25 bis 40%.

Sind dem Versicherungsnehmer die so fixierten Tagegelder bei einem starren Pflegetarif nicht ausreichend hoch, wäre der Abschluss einer flexiblen Pflegezusatzversicherung wohl die bessere Wahl. Denn wie das Wort "flexibel" schon andeutet, können hier auch Pflegetagegelder für die Pflegestufen 1 und 2 frei gewählt werden.

Dabei gilt, je höher die Absicherung für die Pflegestufen 1 und 2 gewählt wird, desto teurer wird eine flexible Pflegezusatzversicherung im Vergleich zu einem starren Tarif, da das Eintrittsrisiko einer Pflegebedürftigkeit und auch die Verweildauer in den Pflegestufen 1 und 2 deutlich höher ist als in der Pflegestufe 3.

Häufig denkt man ja nur an die Altersvorsorge, hat dafür vielleicht sogar eine Riester-Rente oder eine Rürup-Rente abgeschlossen. Doch was passiert mit der gut geplanten Altersvorsorge, wenn durch einen Pflegefall die Beiträge nicht mehr bezahlt werden können.

Gut vorgesorgt hat, wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat. Denn auch diese leistet im Falle eine Pflegebedürftigkeit finanzielle Unterstützung. Hier muss man allerdings berücksichtigen, dass die Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsrente mit dem Eintritt ins Rentenalters endet und somit keinen vollwertigen Ersatz für eine Pflegetagegeldversicherung darstellt.

Pflegezusatzversicherungen schützen auch Kinder vor den finanziellen Folgen eines Pflegefall der Eltern. Denn wenn ein Elternteil pflegebedürftig werden sollte und die Leistungen aus dem gesetzlichen System zur Abdeckung der Pflegekosten nicht ausreichen, das Vermögen der Eltern aufgebraucht ist, dann müssen Kinder Ihre Eltern finanziell unterstützen.

Bleiben Sie auch im Pflegefall flexibel und sorgen Sie frühzeitig vor.
Starten Sie hier unseren Online-Vergleichsrechner zur Pflegezusatzversicherung!

Stand: 07.02.2014