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Pflege- und Versicherungsnews

Die Pflegereform ist wohl beschlossene Sache!

Eingetragen am 28.03.2012 um 21:00

Heute, am 28. März 2012 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung beschlossen.

Ursprünglich war die Reform und die Neuausrichtung der Pflegeversicherung eigentlich schon für den 01. Januar 2012 geplant gewesen. Diesen Zeitplan bzw. dieses Ziel konnte der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr, der den Posten im Jahr 2011 überraschend von Philip Rössler übernommen hatte, jedoch nicht einhalten.

Menschen mit Demenz erhalten mehr Leistungen

Was Daniel Bahr heute auf den Weg gebracht hat kann sich aber sehen lassen. Unter dem Namen Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz kurz PNG, werden vor allem die Leistungen für alle Personen die an Demenz erkrankt sind ab dem 01. Januar 2013 deutlich verbessert.

Zwar sind dieses Leistungsverbesserungen bei weitem noch nicht ausreichend, um die tatsächlichen Kosten einer Betreuungskraft zu decken, doch erkennt man an dieser Änderung, dass der neue Gesundheitsminister erkannt hat, wo der Schuh am meisten drückt bzw. drückte.

In die gleiche Richtung geht wohl auch die Förderung von gemeinsamen Wohngruppen. Schließen sich mehrere an Demenz erkrankte Personen zu einer gemeinsamen Wohngruppe zusammen, so ist es durchaus denkbar, dass die Leistungen der Pflegeversicherung ausreichend sind, um eine Betreuungskraft finanzieren zu können.

Umsetzung Pflegebedürftigkeitsbegriff noch offenen

Was noch auf sich warten lässt ist die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. In der veröffentlichten Pressemitteilung wird erneut auf den Expertenbeirat verwiesen, der die Arbeit aufgenommen hat und nun schnellstmöglich, die noch offenen Umsetzungsfragen klären soll.

Private Vorsorge

Ab dem 01. Januar 2013 wird auch der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung gefördert. Dies bedarf allerdings noch einer gesetzlichen Regelung, so dass derzeit noch keine Aussage über die genaue Höhe der Förderung gemacht werden kann.

Hier können Sie die Pressemitteilung und den Gesetzentwurf herunterladen.

 

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