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Bahr kündigt baldiges Pflegezusatzkonzept an!

Eingetragen am 30.05.2012 um 11:42

Gesundheitsminister Daniel Bahr hat in einem Interview mit der FAZ angekündigt, das er bald ein Konzept zur geförderten Pflegezusatzversicherung vorlegen will.

Nach Angaben des Gesundheitsministers führt das Gesundheitsministerium aktuell sehr intensive Gespräche mit dem Bundesfinanzministerium zur Umsetzung der geplanten Förderung. Da es sich jedoch um eine völlig neue Förderung handelt, müssen sehr viele Details geklärt werden und das brauche eben entsprechende Zeit.

Pflegezusatzkonzept muss attraktiv und einfach sein

Dennoch möchte Daniel Bahr schon bald ein Konzept zur staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung vorlegen. Dabei ist dem Gesundheitsminister besonders wichtig, dass das neue Fördermodell attraktiv und vor allem einfach zu verstehen sein muss.

Denn nur wenn der Einzelne schnell die Vorteile der geplanten Förderung für sich erkennen kann ist mit einer breiten Akzeptanz zu rechnen.

Und die private geförderte Pflegezusatzversicherung ist nach Ansicht des Gesundheitsministers ein sehr wichtiger Baustein, um die finanzielle Last der alternden Bevölkerung zu bewältigen.

Die Zahl pflegebedürftiger Menschen wird steigen

Denn durch den demographischen Wandel wird sich die Zahl der Leistungsempfänger in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Dies wird den Druck auf die Kassen der gesetzlichen Pflegeversicherung weiter erhöhen und kann unter Umständen zukünftig auch zu Leistungskürzungen führen, die dann durch private Vorsorge aufgefangen werden muss.

Deshalb ist Daniel Bahr dieser Punkt seiner geplanten Pflegereform auch besonders wichtig! Sein Ziel ist es in den nächsten Wochen ein Konzept vorlegen zu können, dass dann noch dieses Jahr umgesetzt werden kann.

Man darf also gespannt sein, wie erfolgreich Daniel Bahr in seiner Überzeugungsarbeit bei Finanzminister Schäuble sein wird. Und auch die Versicherungswirtschaft schaut mit Interesse nach Berlin, denn mit der Förderung einer privaten Pflegezusatzversicherung könnte neben der Riester Rente und der Rürup Rente erneut ein staatlich gefördertes Versicherungsprodukt zu steigenden Umsatzzahlen führen.

 

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